Erhitzungsmikroskop mit Probe nach Analyse

Roh- und Werkstoff-Untersuchungen

Das Keramikinstitut bietet Ihnen die vollständige Palette qualitätsbezogener Labor-Untersuchungen an keramischen Roh- und Werkstoffen. Ob es um die Entwicklung neuer Produkte oder um Qualitätskontrolle in der laufenden Produktion geht: Was Sie nicht selbst schaffen, erledigen wir für Sie: gewissenhaft, schnell und kosteneffizient.

Untersuchung der physikalischen Eigenschaften

Das Keramik-Institut bietet alle für die Qualitätsbewertung und Abnahme relevanten Untersuchungsmethoden der physikalischen Eigenschaften keramischer Roh- und Werkstoffe an – von der Druckfestigkeit über die Schüttdichte bis zur Korngrößenverteilung. Auch die gesamte Probenvorbereitung hierfür wird übernommen. Weil sie und viele der Prüfverfahren nicht nur an keramische Roh- und Werkstoffe gebunden sind, wendet sie das Keramik-Institut auf Anfrage auch gern auf artverwandte Stoffe an.


Untersuchung der physikalischen Eigenschaften; Probenvorbereitung

  • Trocknen, Zerkleinern, Homogenisieren, Teilen nach DIN 51061-2 und DIN 51078
  • Prüfkörperselektierung aus Halb- oder Fertigerzeugnissen, auch aus Verbundwerkstoffen und ähnlichen Materialien
  • Probenahme / Probenvorbereitung von keramischen Suspensionen, granulierten und pulverförmigen Materialien
  • Aufbereitung
    • Materialpräparation als Gießschlicker
    • Materialpräparation als bildsame Masse
    • Materialpräparation als Pressmasse im Eirich-Mischer
  • Prüfkörperherstellung
    • Vakuumstrangformgebung
    • (isostatisch) Pressen
    • Einformen in Gipsformen
    • Gießen/ Druckgießen

Untersuchung der physikalischen Eigenschaften; Untersuchungsverfahren

  • Bestimmung der anhaftenden Feuchte nach DIN 51078
  • Bestimmung der Siebrückstandes nach DIN 66165-1 und -2
  • Prüfsiebung nach DIN 66165, Teil 1 und 2, 5 Siebschnitte, nass oder trocken
  • Bestimmung der Korngrößenverteilung mittels Laserbeugung nach PA 7 bzw. 15
    • Lasergranulometer CILAS 1090 und Microtrec S3500
    • Messbereich: 0,02 - 1600 µm
    • Messung in Wasser, Alkohol oder speziellen Dispergiermedien
    • Siebschnitt bei 400 bzw. 1600 µm soweit erforderlich (abh. vom Granulometer)
  • Bestimmung der Korngrößenverteilung mittels Röntgenabsorption in sedimentierender Suspension nach DIN EN 725-5
    • SediGraph 5100
    • einschließlich: Reindichtebestimmung mit Helium-Pyknometer (Accupyc), Siebrückstandsbestimmung und Aufschließen mit Ultraschall
    • Messbereich: 0,2 - 200 µm
    • auch geeignet zur Analyse von schwer sedimentierbaren Materialien (Tone und Kaoline)
  • Bestimmung der Schüttdichte, nach DIN EN 1097-3
  • Bestimmung der Reindichte
    • mit dem Pyknometer, nach DIN EN 993-2 A1
    • mit dem Helium-Pyknometer (Accupyc), nach PA 86
  • Bestimmung der linearen Trockenschwindung nach PA 8965
  • Bestimmung der Rohdichte von ungebrannten Formlingen oder Bruchstücken nach PA 88
  • Bestimmung der Brenn- u. Gesamtschwindung nach PA 8965
  • Bestimmung des Glühverlustes nach DIN 51081 Bestimmung der Deformation durch den Brennprozess nach PA 18889
  • Verbale Bewertung gebrannter Prüfkörper hinsichtlich Brennfarbe, Ausschmelzungen, Oberflächenbeschaffenheit usw.
  • Bestimmung der Brennbiegefestigkeit nach DIN EN 993-6
  • Bestimmung der Schlagbiegebrucharbeit nach PA 20471
  • Bestimmung der Druckfestigkeit nach DIN EN 993-5 einschl. Prüfkörperherstellung durch Sägen und Kernbohren, plan Schleifen; bei Prüfkörperbereitstellung (max. 520 X 320 X 320 mm³)
  • Bestimmung der Wasseraufnahme nach DIN EN 993-1 bzw. DIN EN ISO 10545-3
    • Kochmethode
    • Vakuummethode
    • Tränkung bzw. Wasserlagerung
  • Bestimmung der Rohdichte von gebrannten Proben nach DIN EN 993-1
  • Bestimmung der offenen Porosität nach DIN EN 993-1, als Zusatz bei der Bestimmung von Wasseraufnahme und Rohdichte
  • Ermittlung der spezifischen Oberfläche von Feststoffen nach DIN 66132, nach BET-Verfahren, DIN EN ISO 18757 (alt: DIN EN 725-6) mit dem AREA-meter II (Ströhlein Instruments) nach Haul u. Dümbgen, spezifische Oberflächenbereiche 0,1 - 1000 m²/g
  • Bestimmung des Porengrößenvolumens bzw. der Porengrößenverteilung mit dem Quecksilber-Hochdruckporosimeter Pascal 140/440 nach PA 76 (DIN 66133)
    • Mesoporen < 15 µm - ca. 4 nm
    • Makroporen 100 µm - ca. 4 µm
    • Komplette Messung
    • Probenpräparation je nach Aufwand
  • Untersuchung des Benetzungsverhaltens von niedrigviskosen Medien auf festen Oberflächen; durch Bestimmung des Randwinkels bei Raumtemperatur mit dem Stereomikroskop Stemi 2000 (Carl Zeiss)
  • Messung der geometrischen Eigenschaften nach DIN EN 1024 bzw. DIN EN ISO 10545-2

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M.Sc. Klaus Hantzsch
+49 (0)3521/463-512

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Tom Scholz
+49 (0)3521/463-527

Mineralogische Analysen

Das Keramik-Institut analysiert mittels anerkannter Untersuchungsmethoden die mineralogische Zusammensetzung keramischer Roh- und Werkstoffe und leitet daraus unter anderem Qualitätsaussagen ab.


Mineralogische Untersuchungen nach DIN EN13925, Teil 1 - 3

  • z.B. an Ton, Kaolin, Gestein, Quartz, Feldspat, Talkum, Boden, Calzit, Dolomit, keramischen Massen, Farbkörper, Engobe, keramische Produkte (Grobkeramik, Fliese, Sanitärkeramik, technische Keramik, Porzellan, Isolator, Belag, Ausblühung), Rest- und Abfallstoffe
  • Mineralogische Analyse mittels Röntgendiffrakometrie (XRD, RBA) nach PA 45, 47-49, 3fach Bestimmung
  • Phasenanalyse, qualitaitv, Übersichtsaufnahme (XRD; RBA)
  • Phasenanalyse Ton, quantitativ (XRD, RBA)
    • qualitative Analyse
    • Bestimmung von Feldspat, Quarz, Unterscheidung von quellfähigen und nicht quellfähigen Dreischichttonmineralien, Kaolinit, Chlorit, Hämatit, Calcit, Dolomit, Anatas; Goethit und weitere
  • Phasenanalyse gesinterte Materialien (z.B. Brennhilfsmittel, Porzellan) quantitativ (XRD; RBA)
    • qualitative Analyse
    • Bestimmung von Quarz, Cristobalit, Korund und Cordierit/Indialith, Si3N4-Phasen, SiC, Silicium und weitere

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Dipl.-Ing. Rüdiger Köhler
+49 (0)3521/463-510

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Dr.-Ing. Volkmar Lankau
+49 (0)3521/463-508

Chemische Analysen

Das Keramikinstitut bietet die chemische Analyse keramischer Roh- und Werkstoffe an, und zwar fokussiert auf die Elemente und Verbindungen, auf die es in den einzelnen Herstellungstechnologien und aufgrund gesetzlicher Bestimmungen besonders ankommt. Weil viele der Untersuchungsmethoden nicht nur an keramische Roh- und Werkstoffe gebunden sind, wendet sie das Keramik-Institut auf Anfrage auch gern auf geeignete andere Stoffe an.


Chemische Analysen

  • z.B. an Ton, Kaolin, Gestein, Quartz, Feldspat, Talkum, Böden, Calzit, Dolomit, keramischen Massen, Farbkörper, Fritten, Email, Glasuren, Engoben, keramische Produkte (Grobkeramik, Fliesen, Sanitärkeramik, technische Keramik, Porzellan, Isolatoren), Glas, Rest- und Abfallstoffe
  • Silikatanalyse (RFA), quantitativ, nach DIN 51001, (z.B.: SiO2, Al2O3, Fe2O3, TiO2,CaO, K2O, MgO, Na2O, Glühverlust
  • RFA-Screening von Fluor bis Uran mit quantitativer Auswertung
  • Bestimmung von Bor und Lithium in z.B. Glasuren oder Glas (Aufschluss, ICP)
  • Bestimmung der Schadstoffe nach Klärschlammverordnung an Industrieschlämmen (XRF)
  • Bestimmung von Fluor, Schwefel und Chlor in Massen und Rohstoffen (RFA);
  • als emissionsrelevante Bestandteile
  • Trennung sulfidischer und sulfatischer Schwefel
  • V, Mn, Co, Sr, Zr, Ba, Cr, Ni, Zn, Mo und Cu in Silikaten für Konzentrationen > 0,01 % an der geglühten Probe (RFA)
    • als Zusatz zur Silikatanalyse
    • als separate Untersuchung
  • Bestimmung der wasserlöslichen Salze, Probenherstellung:
    • Perkolationsverfahren DIN EN ISO 21587, Teil 1 und 2 (alt: DIN 51 100)
    • Eluierverfahren nach DIN 38 414 T. 4
  • Analyse von Wasser (Prozesswasser, Eluat, Percolat und weitere)
    • Gehalt an Schwefelsäureanhydrid (SO3) nach DIN EN ISO 21587
    • Gehalt an Erdalkali- und Alkalioxiden (Ca++ u. Mg++, Na+ u. K+) nach DIN EN ISO 11885
    • Gehalt an Chlorid nach DIN EN ISO 10304-1
    • Gehalt an Sulfat nach DIN EN ISO 10304-1
  • Bestimmung des pH-Wertes von keramischen Suspensionen, Glasuren, Lösungen u.a. Stoffen nach PA 37159
  • Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit in wässriger Lösung nach DIN EN 27888
  • Bestimmung des Karbonatgehaltes nach Geisler
  • Bestimmung des Methylenblauwertes Böden, Tone, Kaoline
  • Ermittlung der Säurebeständigkeit/Schadstoffabgabe von Blei und Cadmium nach DIN EN 1388-1
    • Kaltsäuerung
    • Heißextraktion
    • Bestimmung Blei
    • Bestimmung Cadmium

Die Durchführung von Schadstoffabgabeprüfungen nach anderen länderspezifischen Normen ist nach Vereinbarung möglich.

  • Screening oder Analyse bestimmter Elemente in Wasser oder Aufschluss (Prozesswasser, Eluat, Königswasseraufschluss und weitere) mittels ICP oder AAS
  • Bestimmung des Gehaltes an organisch und anorganisch gebundenem Kohlenstoff in Feststoffen oder Flüssigkeiten (TOC und TIC)

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Dipl.-Ing. Rüdiger Köhler
+49 (0)3521/463-510

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Dipl.-Ing. Andrea Wloszczynski
+49 (0)3521/463-507

Untersuchung der thermischen Eigenschaften

Das Keramik-Institut untersucht das thermische Verhalten keramischer Roh- und Werkstoffe und leitet daraus Aussagen zum Verhalten beim Brand ab. Zum einen werden dabei Untersuchungsmethoden der Thermogravimetrie / Dynamische Differenzkalorimetrie / Differenzthermoanalyse angeboten, zum anderen Dilatometrie und Erhitzungsmikroskopische Untersuchungen. Weil diese Prüfverfahren nicht nur an keramische Roh- und Werkstoffe gebunden sind, wendet sie das Keramik-Institut auf Anfrage auch gern auf andere Stoffsysteme an.


Untersuchung der thermischen Eigenschaften: Thermogravimetrie / Dynamische Differenzkalorimetrie / Differenzthermoanalyse

  • Differenzthermoanalyse / Dynamische Differenzkalorimetrie / Thermogravimetrie
    • Maximaltemperatur: 1550 °C
    • Aufheizrate: wählbar von 0,001 bis 50 K/min
    • Spülgas: wählbar (z.B. synth. Luft, Stickstoff)
    • kundenspezifische Basislinie

Untersuchung der thermischen Eigenschaften: Dilatometrie

  • Prüfkörperherstellung:
    • Gießen oder plastisches Formen; Aussägen und Schleifen aus gebrannten oder ungebrannten Körpern
  • Dilatometrische Messungen bzw. Bestimmung des Wärmeausdehnungskoeffizienten (WAK) nach DIN 51045, Teil 1-5
    • Maximaltemperatur: 1600°C
    • nach Standardparametern oder nach kundenspezifischer Aufheizung
    • Bestimmung Transformationstemperatur (Tg) und dilatometrische Erweichung in Glasuren / Engoben
    • Prüfkörperherstellung im Keramikinstitut oder beim Kunden
  • Bestimmung des Dehnungs-Schwindungs-Verlaufes nach DIN 51045, Teil 1-5, bis 1600°C
  • Dilatometrische Messung mittels Tieftemperaturdilatometer
    • Ermittlung der Feuchtedehnung (495°C)
    • Bestimmung des Wärmeausdehnungskoeffizienten -170 bis 800°C

Erhitzungsmikroskopische Untersuchungen

  • Erhitzungsmikroskopische Untersuchung nach PA 21
    • mit optischer Bildauswertungs-Software (Hesse Instruments)
    • Temperaturbereich: RT bis 1500 °C
    • Aufheizrate: 1 bis 50 K/min

Untersuchung der optischen Eigenschaften

Das Keramik-Institut bestimmt Glanz und Farbe der Oberflächen von Keramikprodukten. Weil die Untersuchungsmethoden nicht nur an solche gebunden sind, wendet sie das Keramik-Institut auf Anfrage auch gern auf andere Werkstoffoberflächen an.


Optische Untersuchungen

  • Glanzmessung an ebenen Flächen, Remissionsmessung mit 3 Winkelgradenach PA 103
  • Farbmessung  nach DIN 5033, Teil 2, 3, 8
    • Minolta Spectrophotometer CM-600d
    • L*, a*, b*-Werte (oder andere Farbsysteme)
    • optional Weißgrad (u.a. nach Berger)

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M.Sc. Klaus Hantzsch
+49 (0)3521/463-512

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Andrea Wloszczynski
+49 (0)3521/463-507

Untersuchung der rheologischen Eigenschaften und des Filtrationsverhaltens

Das Keramik-Institut untersucht mittels anerkannter Untersuchungsmethoden die Eigenschaften keramischer Rohstoffe und Massen im feuchten und verflüssigten Zustand im Hinblick auf ihre Verarbeitungseigenschaften.


Rheologische Untersuchungen, Filtrationsuntersuchungen

  • Bestimmung des Wasseraufnahme- (Quell-)vermögens nach Enslin, nach PA 18884
  • Bestimmung des Anmachwasserbedarfs nach Pfefferkorn; des Deformationsverhalten zur Beurteilung der Verarbeitungsfeuchte mit dem Plastizitätsprüfer M-1192, nach PA 18887
  • Messung der Filtrationsfähigkeit von Suspensionen mit dem Baroid, nach PA 135
  • Gießschlickercharakterisierung / Optimale Verflüssigung von Rohstoffen und Massen
    • Dichte (Litergewicht)
    • Viskosität nach Lehmann, Keyl, Ford (Auslaufzeit mit Becher) einschl. Thixotropiekoeffizient
    • Viskosität nach Gallenkamp einschl. Thixotropiekoeffizient (nach DIN EN ISO 2431)
    • Gießscherbenbildung, Abstumpfzeit und Scherbenbeurteilung nach PA 18879
    • Optimale Verflüssigung plastischer Rohstoffe und Massen mit maximal zwei Verflüssigern einschließlich Schlickercharakterisierung im Optimum
  • Charakterisierung von Druckgießschlickern:
    • Druckgießversuch auf der Druckgießanlage DGA80 mit Charakterisierung des technologischen Verhaltens des Druckgießschlickers einschließlich der Bewertung der Scherbenbildung

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M.Eng. Nicole Wagler
+49 (0)3521/463-541

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Dipl.-Ing. Gero Stolle
+49 (0)3521/463-530

Gefügebewertung

Im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer keramischer Werkstoffe, der Überprüfung von Werkstoffeigenschaften oder mit Schadensfalluntersuchungen führt das Keramik-Institut mikroskopische Untersuchungen des Gefüges durch (Rasterelektronenmikroskopie, Stereomikroskopie). Die Probenpräparation ist inbegriffen (z.B. Anschliffpräparation) . Weil die Untersuchungsmethoden nicht nur an keramische Werkstoffe gebunden sind, wendet sie das Keramik-Institut auf Anfrage auch gern auf andere Werkstoffe an.


Gefügeuntersuchungen

  • Rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen (REM) nach PA 30 – 34:
    • Sekundär- und Rückstreuelektronenbilder (SE / BSE)
    • EDX-Analyse (Fläche / Linie / Punkt)
  • Mikroskopische Aufnahmen (Stereomikroskop, Digitalmikroskop)

Kontakt

Dipl.-Ing. Gero Stolle
+49 (0)3521/463-530

Kontakt

Dipl.-Ing. Wolfgang Krahl
+49 (0)3521/463-527

Trocknungsuntersuchungen

Das Keramik-Institut prüft mittels anerkannter Untersuchungsmethoden das Trocknungsverhalten keramischer Rohstoffe und Massen und leitet daraus Aussagen zu deren Verarbeitungsverhalten ab.


Trocknungsuntersuchungen

  • Trocknung im Klimaprüfschrank WK1 - 180/40
    • Trockenkammer 0,125 m³, ca. 0,55 x 0,45 x 0,5 m³
    • Kälte - Wärme - Arbeitsbereich: - 40 bis 180 °C
    • Klima - Arbeitsbereich: 10 bis 95 °C bei 10 bis 98 % rel. Feuchte
    • Taupunkttemperatur - Bereich: 4 bis 94 °C
  • Ermittlung der Bigotkurve mit spezieller Trocknungsvorrichtung
  • Trocknung im Labortrockenschrank mit Umluftbetrieb
    • Trockenraum: 0,75 m3
    • Temperaturbereich: 20 bis 250 °C

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Dipl.-Ing. Gero Stolle
+49 (0)3521/463-530

Kontakt

Dipl.-Ing. Thomas Haake
+49 (0)3521/463-542

Untersuchung keramischer Formenwerkstoffe

Das Keramik-Institut bietet eine Reihe von Spezialuntersuchungen an, die zur Beurteilung der Eigenschaften keramischer Formenwerkstoffe und speziell der von Gips im praktischen Einsatz dienen.


Formenwerkstoff-Untersuchungen

  • Bestimmung der Korngrößenverteilung 0,04 – 400 µm mit Lasergranulometer CILAS 1064 nach PA 15, Messung in Alkohol
  • Bestimmung der Einstreumenge nach DIN EN 13279, Teil 1 und 2
  • Bestimmung des Ausbreitmaßes nach PA
  • Bestimmung des Versteifungsbeginns nach DIN EN 13279, Teil 1 und 2
  • Bestimmung der Druckfestigkeit nach DIN EN 13279, Teil 1und 2
  • Bestimmung des Diffusionskoeffizienten nach PA 18 879
  • Bestimmung der Permeabilität im Baroid nach PA 135
  • Bestimmung der Biegezugfestigkeit nach DIN EN 993-6
  • Bestimmung der Wasseraufnahme, Rohdichte und Offenen Porosität nach DIN EN 993-1 (Vakuummethode)
  • Bestimmung der Porengrößenverteilung mittels Hg-Hochdruckporosimeter nach PA 76
  • Druckgießversuch auf der Druckgießanlage DGA80G mit Charakterisierung des Scherbenbildungsverhaltens

Kontakt

Dipl.-Ing. Gero Stolle
+49 (0)3521/463-530

Kontakt

Tom Scholz
+49 (0)3521/463-527

Brenntechnische Dienstleistungen

Zu Versuchszwecken, aber auch für spezielle Lohnbrandarbeiten im Kleinserienformat bietet das Keramik-Institut brenntechnische Dienstleistungen an und stellt dafür seine das ganze Praxisspektrum abdeckende Ofentechnik zur Verfügung.


Brenntechnische Dienstleistungen

  • Gasbeheizter Kammerofen 1440°C (Schnellbrandsimulator):
    • Nutzbesatzabmessungen: 0,9 x 0,5 x 0,55 m3 (LxTxH); Brenntemperatur: max. 1440 °C
    • minimale Zykluszeit (kalt/kalt): 90 min bis 1100 °C; 120 min bis 1400 °C
    • oxidierende und reduzierende Brandführung
    • separate O2-Zugabe möglich
    • automatische Registrierung der Temperatur- und Atmosphärenverhältnisse (O2, CO2 und CO)
  • Gasbeheizter Kammerofen 1300°C:
    • Nutzbesatzabmessungen: 0,5 x 0,6 x 0,8 m³ (LxTxH)
    • Brenntemperatur: max. 1300°C
    • minimale Zykluszeit (kalt/kalt) 4 h
    • oxidierende Brandführung
    • thermische Nachverbrennung
  • Gasbeheizter Kammerofen 1600°C:
    • Nutzbesatzabmessungen: 1,0 x 0,45 x 0,6 m³ (LxTxH)
    • Brenntemperatur: max. 1600°C
    • minimale Zykluszeit (kalt/kalt) ca. 20 h
    • Brennsystem: IVF (Infinite Variable Flash Firing)
    • Regelungsart: Modulierend, Impuls
    • oxidierende und reduzierende Brandführung
    • Computersteuerung von Temperatur, Atmosphäre (O2, CO2, CO) und Herdraumdruck
    • Datenerfassung relevanter Parameter
    • Datenübergabe auf ein anderes System per ASCII-File
  • Elektrisch beheizter Kammerofen Typ SO 1093:
    • Brenntemperatur 1380 °C
    • gasdichte Ausführung mit thermischer Nachverbrennung
    • freiprogrammierbare Heizung und Kühlung < 1100 °C
    • nutzbares Ofenvolumen: 350 x 350 x 400 mm³
  • Elektrisch beheizter Gradientenofen:
    • Brenntemperatur: max. 1250 °C
    • 6 Segmente, alle im Temperatur-Zeit-Verlauf differenziert programmierbar,
    • Nutzbares Ofenvolumen pro Segment (BxTxH) ca. 150 x 150 x 80 mm³
  • Elektrisch beheizter Hochgeschwindigkeitsofen Typ HTM:
    • Brenntemperatur: max. 1550 °C
    • Heizrate min. ca. 30 min von kalt zu kalt; auf 1200 °C in 4 min möglich
    • vorrangig für Fliesenschnellbrand geeignet
    • Brennraum z.B. für zwei Fliesen 250 x 200 mm2
    • Brennraumhöhe variierbar bis ca. 100 mm
  • Elektrisch beheizter Schnellbrand-Hubbodenofen 1800 °C:
    • Nutzbesatzabmessungen: 300 x 230 x 200 mm3
    • Brenntemperatur: max. 1800 °C
    • Dauerarbeitstemperatur: 1730 °C
    • max. Heizrate: 15 K/min
  • Elektrisch beheizte Laborbrennaggregate:
    • im 9-KW-Ofen bis 1350 °C
    • im Hochtemperaturofen bis 1600 °C
    • im Hochtemperaturofen bis 1750 °C

Kontakt

Dipl.-Ing. Michael Bormann
+49 (0)3521/463-531

Kontakt

Dr.-Ing. Jens Petzold
+49 (0)3521/463-513

Untersuchungen zur Lagerstättenerkundung

Zur Bewertung und zum Aufschluss von Lagerstätten für alle Arten keramischer Rohstoffe bietet das Keramik-Institut ein bewährtes Portfolio an Labor-Untersuchungsmethoden an.


Untersuchungen zur Lagerstättenerkundung

  • Untersuchung nach LAGA-Richtlinie „Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen/ Abfällen – Technische Regeln – Stand 2004 – LAGA Mindestuntersuchungsprogramm für Bodenaushub mit > 10% Fremdbestandteilen bzw. Bauschutt“
  • Bestimmung des Wassergehalts nach DIN 18121-1
  • Bestimmung der Zustandsgrenzen (Konsistenzgrenzen): Fließ-, Ausroll-, und Schrumpfgrenze nach DIN 18122-1/ 2
  • Bestimmung der Korngrößenverteilung nach DIN 18123
  • Bestimmung der Proctordichte nach DIN 18127
  • Bestimmung des Glühverlustes nach DIN 18128
  • Bestimmung des Kalkgehaltes in Analogie zu DIN 18129
  • Bestimmung des Wasserdurchlässigkeitsbeiwertes nach DIN 18130-1
  • Bestimmung der Scherfestigkeit nach DIN 18137-1
  • Bodenklassifikation nach DIN 18196

Kontakt

M.Sc. Klaus Hantzsch
+49 (0)3521/463-512

Kontakt

Dipl.-Ing. Rüdiger Köhler
+49 (0)3521/463-510

Nachweis von grundeigenen Bodenschätzen

Unternehmen, sowie die geologischen Dienste der Länder benötigen regelmäßig die Einstufung von Bodenschätzen nach den Grundsätzen des Bund-Länder-Ausschusses Bodenforschung "Gutachterliche Bewertung von grundeigenen Bodenschätzen im Sinne des § 3 Abs. 4 Nr. 1 BBergG durch die staatlichen geologischen Dienste". Im Rahmen dieser Einstufung sind in Abhängigkeit vom Rohstofftyp Analysen gewünscht oder gefordert. Diese Analysen führen wir für Sie aus.


Analytik zum Nachweis grundeigener Bodenschätze

  • Bestimmung des Smektitgehaltes in getrocknetem Rohton mittels RBA (XRD) entsprechend Pkt. 3.2.2
  • Identifizierung des Mineralgehaltes im Kornanteil < 20 µm mittels RBA (XRD) entsprechend Pkt. 3.2.3 (inkl. Siebung)
  • Bestimmung des Quarzanteiles mittels RBA (XRD) entsprechend Pkt. 3.2.4
  • Segerkegeltest SK 26 nach DIN EN 993-12 entsprechend Pkt. 3.2.4 und 3.2.5
  • Bestimmung der Säurebeständigkeit nach DIN 51102-1 entsprechend Pkt. 3.2.5
  • Chemische Analyse mit den Gehalten an Al2O3, Fe2O3, Na2O, K2O mittels RFA entsprechend Pkt. 3.2.5 und 3.2.6

Kontakt

Dipl.-Ing. Rüdiger Köhler
+49 (0)3521/463-510

Kontakt

M.Sc. Klaus Hantzsch
+49 (0)3521/463-512