ICP-OES

Beschreibung

ICP-OES

ICP-OES bedeutet ins Deutsche übersetzt: „optische Emissionsspektrometrie mittels induktiv gekoppelten Plasmas“. Dabei wird zumeist Argon induktiv auf mehr als 6000 K erhitzt. In das entstehende Plasma wird das Aerosol der zu analysierenden Probe geleitet. Dabei werden die Atome der Probe angeregt eine charakteristische elektromagnetische Strahlung auszusenden. Diese wird im Spektrometer analysiert.


Das Verfahren wird im Keramikinstitut an Eluaten und Aufschlüssen von festen Proben (wässrigen Medien) angewandt. Aufschlüsse fester Proben kommen insbesondere zum Einsatz wenn eine Analyse mit der XRF nicht möglich ist (z.B. Borbestimmung, Spurenanalytik, auf Kundenwunsch).

Es können alle Elemente des Periodensystems, die im Bereich von 170 – 880 nm emittieren analysiert werden.