Lasergranulometer

Beschreibung

Lasergranulometer

Das Lasergranolumeter dient der Bestimmung der Korngrößenverteilung in einem vom speziellen Messgerät vorgegebenen Korngrößenbereich (nm…µm).

Dabei wird monochromatische Laserstrahlung am Einzel-Partikel gebeugt. Weil verschieden große Partikel die Laserstrahlung verschieden stark beugen, können die mittels Detektoren erfassten Beugungsbilder in eine entsprechende Partikelgrösse umgerechnet werden.

Der Vorteil der Lasergranolumetrie gegenüber den mittels Sedimentationsprinzip arbeitenden Geräten liegt darin, dass man nicht nur die Korngrößenverteilung von Einstoff-, sondern auch von Mehrstoffsysteme ermitteln kann.

Die Ergebnisse der Lasergranolumetrie werden als prozentuale einzelne Durch-gangs- oder Rückstandswerte für ausgewählte Partikeldurchmesser angegeben. Üblicherweise werden als zusammenfassende Charakterisierung der Korngrößen-verteilung aber auch nur die Partikelgrößen genannt, bei denen noch 90%, 50% und 10% des Gesamt-Analysenmateriales vorliegen.

Bei der Präparation der Proben für eine Lasergranolumetrie ist darauf zu achten, dass die Primärkörner des Analysenmateriales vereinzelt vorliegen. Um dies zu gewährleisten, wird ggf. eine definierte Ultraschallvorbehandlung der Probe vorgenommen.