Deponie

Beschreibung

Deponie

Eine Deponie ist eine geordnete Ablagerung von Restmüll mit dem Ziel, dass die Lagerung langfristig und ungefährlich für die Umwelt erfolgt. Der Deponiebau ist in Deutschland daher reglementiert. Eine Deponie umfasst demnach  jeweils eine Basis- und eine Oberflächenabdichtung.

Die Basisabdichtung besteht aus einer geologischen Barriere zum Boden (z.B. Lehm) mit einem sehr geringen Durchlässigkeitsbeiwert Kf. Die Dicke der ersten Schicht beträgt min. 1m, ansteigend mit der Deponieklasse. Es folgt eine mineralische Dichtungsschicht mit einer sehr geringen Durchlässigkeit, gefolgt von einer Kunststoffbarriere. Es schließt sich eine Entwässerungsschicht in der Stärke bis 1m an. Auf die Basisschicht wird der Restmüll gelagert.

Die Oberflächenabdichtung ist eine Abfolge aus Drainageschicht zur Deponiegasentspannung, mineralischer Abdichtungsschicht, Kunststofffolie sowie Entwässerungsschicht. Oberste Schicht ist eine Rekultivierungsschicht in der Dicke von mindestens 1m.

Die Einteilung hinsichtlich der Umweltbelastung des Restmülls auf einer Deponie erfolgt in Deponieklassen I…V, aufsteigend nach Schadstoffbelastung. Abfall der Klasse V wird unter Tage gelagert.