Segerkegeltest

Beschreibung

Segerkegeltest

Die Bestimmung des Kegelfallpunktes dient zur Bestimmung der Feuerfestigkeit von Werkstoffen und Erzeugnissen. Die DIN EN 993-12 beschreibt die Ausführung des Tests. Das Prinzip des Test besteht im Vergleich der (bekannten) Feuerfestigkeit eines Referenz-Brennkegels mit einen Brennkegel dessen Feuerfestigkeit unbekannt ist. Die Brennkegel haben die Form scharfkantiger, dreieckiger schiefer Pyramidenstümpfe. Der Name „Kegel“ ist also irreführend. Durch den schiefen Stand (8°) beginnt sich der Segerkegel nach vorn zu „Beugen“. Berührt die Spitze einer der Kegel die Standplatte ist der Test beendet.

Entsprechend DIN EN sind 993-12 sind Referenzkegel im Temperaturbereich von 600 bis 1610°C verfügbar. Der Abstand zwischen den einzelnen Referenzkegeln variiert  zwischen 20 und 50°C. Der Segerkegeltest wird heute häufig zum Nachweis von grundeigenen Bodenschätzen angewandt. Für Quarz als grundeigenen Bodenschatz muss die Feuerfestigkeit des SK 26 erreicht werden.