Durchlässigkeitsbeiwert Kf

Beschreibung

Durchlässigkeitsbeiwert Kf

Der Durchlässigkeitsbeiwert Kf ist das Maß der Durchlassfähigkeit von Boden für Wasser. Der Kf-Wert wird aus den physikalischen Größen des durchströmenden Mediums (Viskosität, Dichte, Fließrate, Druckdifferenz) und Permeabilität und Fläche des durchströmten Bodens berechnet. Der Kf-Wert wird in m/s angegeben.

Nach DIN 18130 wird in fünf Gruppen von stark bis sehr schwach durchlässig unterschieden, der dazugehörige Wertebereich liegt zwischen > 10-2 m/s …10-8 m/s. Stark durchlässig ist z.B. Kies, sehr schwach durchlässig z.B. Lehm. Die Höhe des Kf-Wertes führt entsprechend DIN 18196 zur Einordnung des untersuchten Bodens in eine Bodengruppe.

Die Grenze zwischen wasserdurchlässig und undurchlässig wird bei ca. 10-9 m/s angegeben.

Im Labor wird der Kf-Wert mittels einer zylindrischen Probe, die ungestört dem Boden entnommen werden sollte, bestimmt. Die Bodenprobe kann bei konstanter Druckhöhe des zwischen Ober- und Unterwasser oder auch mit veränderlicher Druckhöhe untersucht werden.

Der Durchlässigkeitsbeiwert wird u.a. benötigt um Deponietone sicher verwenden zu können, aber auch um wasserdurchlässige Bodenbeläge wie z.B. Pflasterziegel zu bewerten.