Wasserabschreckverfahren

Beschreibung

Wasserabschreckverfahren

Das Wasserabschreckverfahren ist eine Methode zur Bestimmung  der Temperaturwechselbeständigkeit von feuerfesten ungebrauchten gebrannten Steinen. Norm-Prüfkörper (Zylinder mit einer Grundfläche von (50+ 0,5) mm Durchmesser und einer Höhe von (50+0,5) mm) werden einer thermischen Behandlung bei 950 °C mit definierter Verweildauer unterzogen; anschließend aus dem Brennaggregat entnommen; in fließendes Wasser getaucht und anschließend getrocknet. Dieser Ablauf wird solange wiederholt, bis die Prüfkörper in zwei oder mehrere große Stücke zersprungen sind oder die Proben 30 Abschreckungen ohne Zerstörung ertragen haben. Die Abschreckzahl (Anzahl der bis zur Zerstörung ertragenen schroffen Temperaturwechsel) ist im Prüfprotokoll anzugeben.