Oberflächenverschleiß

Beschreibung

 

Oberflächenverschleiß

Als Oberflächenverschleiß bezeichnet man den Glasurabrieb bei glasierten (Steinzeug-) Fliesen durch schleifende, reibende Beanspruchung. Dieser wird entsprechend der DIN EN ISO 10545/7 mit dem PEI – Nasstest ermittelt. Mittels Aluminiumoxidkörnern, Stahlkugeln und Wasser wird in einem exzentrisch kreisenden System ein künstlicher Abrieb erzeugt. Entsprechend der Anzahl an Umdrehungen bei unbeschädigtem Verschleißbild erfolgt die Eingruppierung in 5 Abriebklassen (I bis V), welche vom Hersteller auf den Verkaufsverpackungen anzugeben sind.

Einen hohen Einfluss auf den Oberflächenverschleiß von Bodenfliesen haben die Reinigungshäufgkeit sowie die Nutzungsintensität. Besonders kritisch ist eine hohe Nutzungsintensität in Verbindung mit schleifenden Stoffen wie Sand (gilt z.B. für den Anwendungszweck von Bodenfliesen in Supermärkten, Schulen, Hotels, Bahnhöfen…)