Probenpräparation

Beschreibung

Probenpräparation

Unter Probenpräparation (auch Präparation) versteht man die Umwandlung einer Probe in einen Zustand der zur Bestimmung bestimmter Parameter mit einem bestimmten Messverfahren oder Messgerät geeignet ist. Bei der Probenpräparation wird die Probe u.U. grundlegend verändert, einzig das oder die am Präparat zu bestimmenden Parameter dürfen nicht verändert werden. Das bedeutet ein Probenpräparat kann i.A. nur für eine bestimmte Messmethode verwendet werden.
Beispiel 1: Für chemische Analysen wird die Probe  auf eine Korngröße d90< 32µm zerkleinert. Bei geeigneter Auswahl der Mahlaggregate wird sich die chemische Zusammensetzung der Probe durch das Zerkleinern nicht verändern, eine Korngrößenanalyse zur Ermittlung der Korngrößenverteilung der Originalprobe ist nach dieser Präparation nicht mehr möglich.
Beispiel 2: Durch eine Anschliffpräparation (nach vorherigem Sägen) und einen chemischen oder thermischen Ätzprozess kann die Struktur von Keramiken sichtbar gemacht werden. An Bruchflächen sind derartige Untersuchungen ebenfalls möglich, so dass das Zerbrechen einer Probe auch Probenpäparation sein kann.