Eluieren

Beschreibung

Eluieren

Beim Eluieren (oder Eluierverfahren) wird ein Feststoff (Pulver, Stückgut) in Wasser bewegt, um die Menge löslicher Bestandteile in Abhängigkeit von z.B. dem Feststoff, der Eluierzeit oder der Korngröße zu ermitteln. Das Wasser mit den gelösten Bestandteilen (Elementen)  wird als Eluat bezeichnet. Die Menge und die Art der gelösten chemischen Elemente im Eluat wird im Keramikinstitut mittels ICP-OES bestimmt. Das Verfahren wird zur Bewertung möglicher Umwelteinflüsse von zu deponierenden Feststoffen und zur Beurteilung der Ausblühneigung grobkeramischer Produkte verwendet.

Der im Keramikinstitut am häufigsten angewandte Ablauf ist die Elution von 100 g Originalsubtanz in 1000 ml deionisiertem Wasser für 24 h im Überkopfschüttler. Damit wird u.a. der Gehalt an löslichen Salzen bestimmt.