Quecksilberporosimetrie

Beschreibung

Quecksilberporosimetrie

Die Quecksilberporosimetrie ist ein grundlegendes Verfahren zur Bestimmung der Porengröße und Porenvolumen, aus der die Porengrößenverteilung abgeleitet werden kann.  Die Messung erfolgt entsprechend der Norm ISO 15901-1 und DIN 66133. Basis des Messverfahrens ist die Quecksilber-Intrusion und dabei das Verhalten nichtbenetzender Flüssigkeiten in Kapillaren. Die Oberflächenspannung der Flüssigkeit führt dazu, dass dem Eindringen in das Porensystem ein Widerstand entgegengesetzt wird. Durch äußeren Druck kann dieser Widerstand überwunden werden, wobei der notwendige Druck von der Porengröße abhängt. Die Messungen betreffen die Mikroporen von 4 nm-7 mm und die Makroporen von 2 mm -20 mm.