Zustandsgrenzen

Beschreibung

Zustandsgrenzen

Zustands- oder Konsistenzgrenzen beschreiben in der Bodenkunde die Beschaffenheit feinkörniger Böden in Abhängigkeit vom Wassergehalt. Man unterscheidet demnach in

feste, halbfeste, plastische und flüssige Konsistenz.

Mit diesen 4 Konsistenzbeschreibungen lassen sich alle Bodenzustände eines bindigen Bodens abdecken. Die Einteilung erfolgt gemäß DIN 18196.

Die Zustandsgrenzen sind die jeweiligen definierten Übergänge des Bodens von einem in den nächsten Konsistenzbereich. Die Fließgrenze bezeichnet den Übergang von flüssig zu plastisch, die Ausrollgrenze den von plastisch zu halbfest und die Schrumpfgrenze den von halbfest zu einer festen Konsistenz.

Aus der Bestimmung der Zustandsgrenzen lässt sich ableiten, wie hoch die Empfindlichkeit des bindigen Bodens gegenüber Änderungen im Wasserhaushalt ist (Festigkeit). Auch das Verdichtungsverhalten des Bodens lässt sich über die Bestimmung der Zustandsgrößen beurteilen.